Die Ringelnatter (Natrix Natrix)


In unseren Regionen erreichen männliche Ringelnattern eine Länge von maximal 1,20 Meter. Die meisten Exemplare sind jedoch deutlich kleiner. Die Ringelnatter ist ein gefährlicher Fressfeind des Frosches, aber auch anderer Amphibien, Fischen und Nagetieren. Molche, Eidechsen, Frösche oder Mäuse stehen auf dem Speiseplan der Ringelnatter. Sie erbeutet aber auch durchaus andere Schlangen.

Das Tier verfügt über eine Giftdrüse, wobei ihr Gift sehr schwach und in unseren Breiten für den Menschen ungefährlich ist. Die schwache toxische Wirkung rührt auch daher, dass die Ringelnatter sparsam mit ihrem Gift umgeht.

Die Natter kann schwimmen und auch tauchen und jagt auch durchaus Fische. Sie muss aber nicht zwingend in oder am Wasser leben. In jedem Fall bevorzugt sie aber feuchte Gebiete, was sicherlich auch mit den bevorzugten Beutetieren in Zusammenhang steht.

Die Ringelnatter selber hat sehr viele Fressfeinde. Neben anderen Schlangen sind dies in unseren Breiten insbesondere zahlreiche Vogelarten (selbst das Haushuhn gehört dazu). Aber auch Iltis, Marder, Igel oder Dachs sind als potenzielle Jäger zu nennen. Eine weitere grosse Bedrohung der Natter besteht durch Wildschweine. Man kann nachweisen, dass eine regional grosse Population von Wildschweinen zu einer Abnahme des Bestandes an Ringelnattern in der gleichen Region führt.

Die Ringelnatter überwintert frostfrei beispielsweise in Erdlöchern oder am Boden von Komposthaufen. Als Kaltblüter ist sie tagaktiv und nutzt hierzu gerne die Sonne am morgen zur Erwärmung.

Das Tier steht auf zahlreichen roten Listen und damit unter Naturschutz! Bei einer Begegnung mit solch einer Natter sollte man diesen Umstand stets berücksichtigen.

Naturschutzgebiet Masuren
Naturschutz für Frösche