Die Kreuzotter (Vipera Berus)


Neben der Ringelnatter ist die Kreuzotter die zweite in unserer Region beheimatete Schlange.

Die Kreuzotter wird durchschnittlich 60 bis 70 Zentimeter lang, vereinzelt können auch Exemplare eine Länge von 80 Zentimetern erreichen. Sie ist eine Giftschlange, wie unter Vipern üblich.

Das Tier überwintert ja nach Region 5 bis 8 Monate in frostfreien Unterschlüpfen. Sie erbeutet vor allem Kleinsäuger, Mäuse, Eidechsen und Frösche. Die Kreuzotter ist ein Lauerjäger. Versteckt lauert sie dem Opfer auf und injiziert mit einem Biss ihr Gift. Anschliessend nimmt sie die Verfolgung des durch das Gift geschwächten Tieres auf.

Die Kreuzotter hat selber viele Fressfeinde. Hierzu zählen alle Raubtiere (Marder, Iltis, Wiesel, Fuchs, Katze, Dachse, etc.), sehr viele Vogelarten (Greifvögel aller Art, aber auch beispielsweise das Haushuhn) und auch grosse Säuger wie beispielsweise das Wildschwein.

Der Biss einer Kreuzotter kann für Kinder und alte Menschen durchaus gefährlich sein. Das Tier injiziert jedoch nur verhältnismässig wenig Gift, da es sparsam mit seinem Gift umgeht.

Ähnlich wie die Ringelnatter befindet sich die Kreuzotter auf zahlreichen roten Listen und steht demnach unter Naturschutz.

Naturschutzgebiet Masuren
Naturschutz für Frösche