Der Mensch und die Natur


Froschlaich Infobild Wenn wir über den Frosch und die Natur reden, dann müssen wir die Rolle des Menschen in diesem Szenario betrachten. Eines steht fest: Seit der Antike nutzt der Mensch die Natur kommerziell.

Die Antike der Griechen, Römer oder Ägypter beherbergte bereits eine mehr oder weniger ekzessive Nutzung der Natur bzw. ihrer Ressourcen. Anders kann man grosse Heere, Festungen, grosse Bauwerke, Schiffe oder die Versorgung der Bevölkerung nicht bewerkstelligen. Der Natur drohte jedoch kein Unheil, da die Bevölkerungsdichte wesentlich geringer war als heute.

Tendenzen zur Ausrottung von Tierarten oder Naturbeständen traten erst wesentlich später auf den Plan. Man denke hierbei an das Jagen von Walen zur Gewinnung von Öl für Lampen. Ein anderes Beispiel ist das Nachstellen auf Wölfe und Bären in Mitteleuropa bis diese schliesslich vollständig verschwunden waren.

Eine wirkliche Bedrohung der Erde durch den Menschen trat dann mit der Industialisierung zum Ende des 19.Jahrhunderts ein. Man produzierte Güter in grossen Mengen, wobei die Maschine immer mehr an Bedeutung gewann. Und um selbige zu betreiben wurden fossile Brennstoffe benötigt (z.B. Kohle oder Öl).

Die Folge dieses Handelns sind bekannt und finden sich in Begriffen wie Klimaerwärmung, Monokulturen, Luftverschmutzung, Überfischung, Smog, usw. wieder. Um Güter herzustellen und zu transportieren werden gigantische Mengen an Ressourcen benötigt, die allerdings natürlich begrenzt sind.

Die Begrenzung der Ressourcen wird dazu führen, dass die Epoche der Industrialisierung mehr und mehr ihr Ende finden wird. Sind Öl, Gas oder Kohle nicht mehr vorhanden, so kann auch keine Nutzung mehr erfolgen. Man wird gezwungen neue Wege zu gehen!

Die Stichworte einer neuen Epoche werden "Einklang mit der Natur" und "regenerative Energien" sein. Die Menschheit hat an dieser Stelle keine andere Wahl! Wir bewegen uns also, in kleinen Schritten, in einen neuen Abschnitt oder eine neue Epoche. Diese Epoche könnte man durchaus als Zeitalter der Information betiteln.

Information darf heute durchaus als Produktionsfaktor betrachtet werden. Und die Bedeutung wird weiter zunehmen. Viele Dinge, die man heute im Science Ficton sieht, werden in der Zukunft selbstverständlich werden. Beispielsweise wird man Haus und Arbeit viel mehr verbinden als es heute der Fall ist. In vielen Berufen ist das tägliche Pendeln zwischen Wohnung und Arbeitsstelle nicht notwendig und verbraucht unnötig Ressourcen. In diesen Jobs wird es mehr und mehr dazu kommen, dass die heimische Wohnung auch den Arbeitsplatz beinhalten wird.

Wir wandeln also von der Zeit der Industrialisierung in die Epoche der Informationswelt. Salopp formuliert: Nicht mehr die Bundesautobahn bestimmt das Bild, sondern die Datenautobahn. Damit einher führt der Kurs in Richtung der regenerativen Energien, die keine Schadstoffe produzieren und damit die Umwelt nicht belasten. Dieser Wandel könnte zum Segen für die Natur werden und damit auch von Nutzen für den Frosch.

Dies mag sich für manchen absurd anhören, jedoch ist dieser Trend unverkennbar. Aufgrund der begrenzten Ressourcen der Erde muss ein anderer Weg eingeschlagen werden. Wichtig hierbei ist allerdings, dass Technologien verwandt werden, die der Mensch beherrscht. Die Atomkraft zählt nicht zu diesen Technologien. Zum einen ist sie riskant und zum anderen werden Abfälle erzeugt deren Entsorgung bis heute (!) unklar ist. Ein echter Wahnsinn!

Der Frosch weiss von all diesen Dingen nichts. Er benötigt seinen natürlichen Lebensraum, der ihm Schutz und Nahrung bietet. Vielleicht wird aber auch die Froschwelt, in einiger Zukunft, ein besseres und sauberes Leben führen können. Es ist uns allen zu wünschen!

Naturschutzgebiet Masuren
Naturschutz für Frösche